Überblick
Bei Playjack wird Mau Mau mit 32 Karten und 20 Aktionskarten gespielt. Jeder Spieler erhält am Anfang 6 Karten und versucht die Karten so schnell wie möglich abzulegen, dabei haben einige Karten bestimmte Bedeutungen. Das Spiel kann mit 2 bis zu 4 Spielern gespielt werden.
Ziel des Spiels ist so wenig Strafpunkte wie möglich insgesamt auf alle gespielten Partien zu erhalten. Gewinner einer Partie ist derjenige, der alle Karten als erster ausgespielt hat (= MauMau). Werden mehrere einzelne Spiele gespielt, gewinnt der Spieler, der insgesamt am wenigsten Strafpunkte bekommen hat.

Das Spiel
MAU MAU ist ein Auslegespiel, bei dem jeder einzelne Spieler versucht, alle seine Karten auf der Hand abzuspielen und seinen Gewinn mit einem lauten „MAU MAU“ bekannt gibt.
Zu Beginn bekommt jeder der Spieler 6 Spielkarten. Die restlichen Karten werden verdeckt zu einem Stapel (Talon) in der Mitte zusammengelegt, wobei die oberste Karte offen neben dran liegt.
Reihum legt jeder Spieler eine seiner Karten offen auf die schon abgelegten Karte des vorherigen Spielers, soweit dies möglich ist. Dies ist der Fall, wenn die abzulegende Karte mit der Kartenfarbe oder dem Kartenwert oder des Funktionswerts, der offenen Karte, übereinstimmt. Auf die Herz 5 passt entweder eine andersfarbige 5 oder eine beliebige Herzkarte.
Hat ein Spieler keine passende Karte zum ablegen bereit, so muss er eine Karte von dem Stapel (Talon) in der Mitte ziehen (durch Klick innerhalb der Zeit, ansonsten nach Ablauf der Zeit bekommt er 2 Strafkarten automatisch), so geht es automatisch zum nächsten Mitspieler weiter.
Bevor der Spieler nur noch eine Karte besitzen könnte (dadurch dass er an der Reihe ist und eine Karte ablegen kann von 2 Karten), so muss er den Button „Letzte karte“ drücken. Vergisst er dies wird Ihm entweder beim Versuch die letzte Karte abzulegen eine Strafkarte zugeteilt (Hinweisfenster) oder er bemerkt seinen Fehler und kann durch drücken auf den Talon eine Karte aufnehmen. In beiden Fällen geht es automatisch nach erhalt der Strafkarte zum nächsten Mitspieler weiter. Gewonnen hat derjenige, der alle Karten durch geschicktes Ausspielen auf den Talon abgelegt hat = „MauMau“.
Bei Playjack spielen die restlichen Spieler, das Spiel nicht zu Ende bis alle Platzierungen feststehen. Denn ist einer der Spieler „MauMau“ (fertig mit der Ablage) gibt es für jede noch gehaltene Karte einen Kartenwert der addiert wird. Dadurch ergibt sich dann die Endplatzierung.

Die Kartenwerte
Im folgendem werden die Kartenwerte und die Bedeutungen der Sonderkarten bei Playjack erläutert:
20 Aktionskarten
| Bube |
20 Augen |
| Ass |
20 Augen |
| 10’er |
20 Augen |
| 8’er |
20 Augen |
| 7’er |
20 Augen |
32 Normale Spielkarten
| Joker |
20 Augen |
| König |
10 Augen |
| Dame |
10 Augen |
| 9,6,5,4,3 |
Nennwert |
Der Bube hat die Bedeutung einer Wunschkarte. Diese Karte kann auf jede beliebige Karte gelegt werden – außer auf einen anderen „Buben“ (ohne Berücksichtigung des Kartenwertes/Kartenfarbe/Funktionswerts). Dabei erscheint ein Funktionsfenster „Farbwahl“ bei dem ausspielenden Spieler um eine zukünftig weiter zu spielende Farbe (Kreuz, Blatt, Herz und Karo) auszuwählen. Mit dieser wird dann in der nächsten Runde gespielt. Bei erfolgter Auswahl erscheint auf dem Spielfeld die gewählte Farbe, bis sich die Farbe ändert.
Der Joker kann auf jede beliebige Karte gelegt werden, außer auf einen Buben. Der nachfolgende Spieler kann auf den Joker jede beliebige Karte legen.
Bei einem Ass muss der darauffolgende Spieler aussetzen (Überspringen eines Spielers). Dem übersprungenen Spieler wird das „Aussetzen“ Symbol angezeigt, auch die anderen Spieler sehen, dass er aussetzen musste. Spielt man das Spiel nur mit einem Gegner (2-er Spiel) so ist der Spieler, der das Ass gelegt hat noch einmal dran.
Durch die „10-er Karte“ wird die Kartenrichtung gewechselt.
Bei der „8-er Karte“ ist man automatisch noch einmal dran und darf noch eine Karte ablegen. In der Mitte erscheint nach Ablegen dieser Karte das Funktionsfeld „noch einmal“. Hat man keine passende Karte mehr, ist man verpflichtet eine neue Karte vom Stapel zu nehmen und es geht automatisch zum nächsten Spieler.
Wenn man eine „7-er Karte“ legt, ist der nächste Spieler verpflichtet 2 oder 4 oder mehr zusätzliche Karten vom Stapel zu ziehen. Ausnahme: Dieser Spieler hat auch eine „7-er Karte“, so kann er diese auf die erste legen und der danach folgende Spieler muss die 2/4 Strafkarten des ersten Spielers ziehen plus 2/4 Strafkarten des 2 Spielers. In Summe muss er dann 4/8 ziehen. Auf dem Kreuz und Blatt „7-er“ Spielkarte ist auch das „± 4“ Zeichen, bei dem Herz und Karo „7er“ das „+2“ Zeichen zu finden. Sollte 3 mal hintereinander ein 7er gelegt werden addiert sich ganz einfach die Strafpunktezahl für den jenigen der keine 7 in der Folge ablegen kann. Ein Funktionsfeld „+2/+4/+6/+8/+10/+12 Strafkarten“ erscheint mit der Einblendung der jeweiligen aktuellen Zahl bei demjenigen der an der Reihe ist. Derjenige der dann die Strafkarten erhält bekommt diese automatisch nach Ablauf der 15 Sekunden bzw. durch drücken auf den Talon und ist sofort an der Reihe.

Die Gewinner
Gewonnen hat der Spieler der keine Karten mehr auf der Hand hat und es erscheint das „MauMau“ Symbol auf dem Spielfeld.
Alle andern Spieler unterliegen einem Punktevergabesystem (siehe Kartenwerte). Dieser richtet sich danach wie viele und welche Karten man noch in der Hand hält zum Zeitpunkt des „MauMau“. Diese werden dann für den einzelnen Spieler addiert und so gibt es dann nach jeder Spielrunde eine klare Platzierung!
Werden mehrere Spiele gespielt (2, 3 oder mehr Spiele) werden alle Strafunkte addiert die je Spielrunde zusammenkommen. Derjenige gewinnt in der Endabrechnung, der am wenigsten Strafpunkte hat!
Die Scoreberechnung - Definition
500 minus Gesamtpunkte N in einem bestimmten Zeitraum (Tag, Woche, Monat, Jahr) dividiert durch die Anzahl der gespielten Spiele logarithmisiert mit dem Faktor 1,05 und dann geteilt durch -5.
